Dekarbonisierung und Klimaresilienz in der Bauwirtschaft – Eine globale Herausforderung
Im März 2024 unterzeichneten Vertreter von 70 Ländern in Paris die „Chaillot“-Erklärung (benannt nach dem Gebäude, in dem die Unterzeichnung stattfand), um neue Fortschritte in Richtung Dekarbonisierung und Klimaresilienz von Gebäuden anzustoßen und einen schnellen, fairen und effizienten Übergang zu fördern. Die globale Erklärung fordert Maßnahmen in den Bereichen Stadtplanung, Bauwesen und Gebäudesanierung und lädt alle Akteure zur Zusammenarbeit sowie zum Austausch bewährter Verfahren und gemeinsamer Daten ein.
Gebäude haben einen enormen Einfluss auf die Umwelt. Mehrere Quellen machen den Gebäudesektor für mehr als ein Drittel des weltweiten Energiebedarfs und der damit verbundenen CO2-Emissionen verantwortlich. Ferner wird erwartet, dass die Nachfrage nach Baumaterialien mit der fortschreitenden Urbanisierung zunehmen wird. Bereits heute lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in städtischen Gebieten – Tendenz steigend. Zudem erzeugen Bau-, Abriss- und Renovierungsprojekte jährlich Milliarden Tonnen Abfall, von dem ein Großteil auf Mülldeponien landet.
Der Klimawandel hat erhebliche Auswirkungen auf Gebäude. Mehr als jede andere Anlageklasse sind Gebäude klimabedingten Gefahren (Hitzewellen, steigender Meeresspiegel, Stürme, etc.) ausgesetzt. Mit Blick auf den Klimawandel werden sich diese Gefahren weiter verschärfen. Die Nachhaltigkeit eines Gebäudes wirkt sich daher zunehmend auf die Einhaltung von Vorschriften, die Finanzierung, die Bau- und Betriebskosten, den Wert und die Versicherungsprämien aus.
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Bei Bureau Veritas sind wir davon überzeugt,
dass gegenseitiges Vertrauen in der Branche ein wichtiger Faktor für die erfolgreiche Anpassung an den Klimawandel ist. Im Whitepaper stellen wir Ihnen unsere Erfahrungen mit Kunden, unsere Zukunftsvision sowie die Rolle vor, die wir innerhalb der Branche spielen möchten.