Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsstrategie - mit Bureau Veritas und Circular+

05/08/19

Umsetzung langfristiger Nachhaltigkeitsziele


Wenn es um das Thema Klimawandel geht, sieht die Zukunft für unseren Planten eher beunruhigend aus. Aktuelle Studien, wie die des Zwischenstaatlichen Ausschusses der Vereinten Nationen für den Klimawandel, sprechen über eine Zukunft, die durch Trockenheit und Überschwemmungen, die Verbreitung von Krankheiten, aussterbende Pflanzenarten sowie den Verlust der biologischen Vielfalt geprägt ist. Wissenschaftler und Politiker sehen bei Regierungen wie Wirtschaft gleichermaßen dringenden Handlungsbedarf. Eine Reihe komplexer  Ziele und Methoden zur langfristigen und effizienten Reduktion von Treibhausgasemissionen und Abfällen wurden bereits entwickelt – so sollen die globalen Lebensbedingungen möglichst flächendeckend verbessert werden.



Wie lassen sich gesellschaftliche und politische Verpflichtungen unternehmensstrategisch etablieren?


Für große Unternehmen in traditionellen Branchen kann es sich als recht anspruchsvoll erweisen, ihre Geschäftsabläufe weitreichend umweltfreundlich zu gestalten. Es wird eine tragfähige und vermittelbare Strategie benötigt, die für Führungskräfte und Nachhaltigkeitsmanager innerhalb ihrer Unternehmenskontexte umsetzbar ist. Viele Unternehmen greifen bei der Entwicklung ihrer Strategie auf bereits bestehende Modelle zurück. Ein Beispiel dafür ist die Circular Economy (Kreislaufwirtschaft), die von Organisationen wie der Ellen MacArthur Foundation, den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und der Zero Net Carbon Initiative gefördert wird.


Durch die Übernahme eines bereits bestehenden Modells können Unternehmen ihre Prozesse und Fortschritte mit denen anderer Unternehmen vergleichen – dies gestaltet sich in der Umsetzung allerdings häufig recht kompliziert. Insbesondere die Gliederung in realistische und gleichzeitig effektive Ziele stellt vielfach eine Herausforderung dar.  Die eine allgemeingültige Nachhaltigkeitsstrategie gibt es nicht – vielmehr geht es darum, eine individuelle Best Practice zu entwickeln.  Bei Bureau Veritas heißt diese Circular+: eine umfangreiche Palette von Audit- und Zertifizierungsdienstleistungen für anerkannte Standards und Managementsysteme. Maßgeschneidert auf das betreffende  Unternehmen soll unser Nachhaltigkeitsansatz dabei unterstützen, neue globale Ziele zu setzen und Geschäftsprozesse zu re-evaluieren. Die Implementierung des passenden Nachhaltigkeitskonzepts erfolgt dabei Schritt für Schritt.

Nachfolgend möchten wir Ihnen die zugrundeliegenden Ansätze von Circular+ näher erläutern und aufzeigen, wie mithilfe von Standards, Audits und Zertifizierungen langfristige Nachhaltigkeitsstrategien realisiert werden können. 


Kreislaufwirtschaft: Ein disruptiver Ansatz, der sich bezahlt macht  


Die Kreislaufwirtschaft ist ein regeneratives Geschäftsmodell, im Zuge dessen bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise werden Abfälle reduziert und der Lebenszyklus einzelner Produkte wird verlängert.

Die Implementierung eines Kreislaufwirtschaftsmodell kann dabei helfen, Sustainability-Verantwortliche im Unternehmen zu immer höheren Nachhaltigkeitszielen zu ermutigen und gleichzeitig positive Nettoeffekte zu erzielen: die resultierenden Produkte und Services tragen so einen Teil zur Regeneration des biologischen und sozialen Gefüges unserer Welt bei. 

Für Unternehmen, die noch am Anfang ihrer Nachhaltigkeitsreise stehen, bietet der Rahmen einer Kreislaufwirtschaft vielfältige  Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Ressourceneffizienz – im weiteren Verlauf können die bereits etablierten Nachhaltigkeitsmaßnahmen schrittweise angepasst und erweitert werden. 


Nichtsdestotrotz birgt die Adaption eines Circular Economy Models auch Herausforderungen. Gerade  für traditionelle Unternehmen gestaltet sich die Umstellung oft schwierig, da ihre aktuell bestehenden Geschäftsmodelle völlig gegensätzlich operieren. An dieser Stelle ist Umdenken und – beispielsweise – die Überarbeitung des gesamten Produktionsansatzes vonnöten. 


Die nachhaltigen Entwicklungsziele der UNO: ein Breites Spektrum an Idealen


Die insgesamt 17 ineinandergreifenden Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen reichen von der Bekämpfung von Armut und Ungleichheit  bis hin zum Klima- und Umweltschutz. Vielfach gehen diese Hand in Hand mit den Nachhaltigkeitsstrategien, die Unternehmen verfolgen. Praktisch bedeutet dies, dass die Ziele größtenteils auf gemeinsamen Standards beruhen, die sich ideal durch Audits und Zertifizierungen unterstützen lassen. Beispielsweise kann die ISO 14001 für das Management von Abfallprodukten Unternehmen dabei helfen, das Ziel Nr. 12 für Recycling und abfallfreie Materialnutzung zu erreichen. ISO 14046 für die Wasserwirtschaft steht im Einklang mit Ziel Nr.6 für die Vermeidung von Wasserverschwendung, während ISO 45001 für Gesundheit und Sicherheit Organisationen zum Erreichen der Ziele Nr. 3 und Nr. 5 verhilft.


Nachhaltigkeit fördern mit Initiativen zur CO2-Reduktion


Treibhausgase gehören weltweit zu den signifikantesten Schadstoffemissionen. Zahlreiche Maßnahmen zielen bereits darauf ab, Unternehmen bei der Reduktion ihres CO2-Ausstoßes zu unterstützen. Externe Third-Party-Verifizierungen weisen die erfolgreich implementierte Emissionskontrolle nach und ermöglichen Unternehmen so eine leichtere Identifikation von etwaigem Optimierungspotenzial hinsichtlich ihres Ökodesigns - in all ihren Prozessen, Gebäuden und Anlagen sowie entlang sämtlicher Lieferketten. Energiemanagementsysteme wie ISO 50001 eignen sich hierfür besonders gut.


Die Einführung von Circular + steht im Zusammenhang mit den aktuellen Zielen von Bureau Veritas im Bereich Corporate Social Responsibility. Wir sind auf Dienstleistungen spezialisiert, die sich positiv auf Qualität, Gesundheit und Sicherheit sowie den Schutz von Gesellschaft und Umwelt auswirken. 



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